icon facebookicon instagramspd / grün-links.bündnis für buchen zur kommunalwahl 2019

Ziele - #wirgestaltenbuchen.de

Ziele

Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Ziele für Buchen und alle Stadtteile, für die sich das „Bündnis für Buchen“ einsetzt!

Radfahrfreundliche Stadt Buchen

Wir setzen uns für eine fahrradfreundliche Stadt ein!

Mit einer konsequenten Radstrategie für Buchen leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz, fördern die Gesundheit, ermöglichen durch diese günstige und selbstbestimmte Mobilitätsform gesellschaftliche Teilhabe und vermindern das große Verkehrsaufkommen an den Schulen. Eine zeitgemäße und attraktive Infrastruktur für Radler/-innen passt auch in unser Verständnis von nachhaltigem Tourismus in der Region.

Voraussetzung dafür ist ein sicheres und lückenloses Radwegenetz mit entsprechender Beschilderung. Nur wenn alle Verkehrsteilnehmer/-innen, auch die kleinen und großen Fußgänger sich sicher bewegen können, werden mehr Menschen auf's Rad umsteigen.

Radfahren in Buchen soll Spaß machen, einfach und vor allem sicher sein!

Gegen die Privatisierung der öffentlichen Daseinsfürsorge – für eine starke Stadt!

Privatisierte Daseinsfürsorge bringt oft eine Qualitätssenkung und Preissteigerungen für Verbraucher/-innen und Kunden/-innen mit sich; nicht selten müssen privatisierte Betriebe getreu dem Motto „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren“ durch die öffentliche Hand schlussendlich doch querfinanziert werden.

Deshalb stellen wir uns klar gegen Versuche der Privatisierung von öffentlichen Aufgabenbereichen! Wir wollen im Gegenzug eine starke Stadt fördern. Hierzu fordern wir die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft, den Aufbau städtischer Kindergärten sowie die Einführung eines Sozialpasses.

Unser Wald…

…soll mehr sein als nur Wirtschaftsfaktor!

Buchen zählt mit einer Stadtwaldfläche von mehr als 3000 ha. zu den großen Waldbesitzern in Baden-Württemberg. Schon heute leisten die Mitarbeiter/-innen des städtischen Forstes gute Arbeit, aber wir glauben, dass es noch „Luft nach oben“ gibt. Ebenso wichtig wie die ökonomischen Aspekte beim Thema Wald und Waldbewirtschaftung müssen die Ökologischen sein! Konkret: Wir machen uns dafür stark, dass mindestens 5% der Fläche unseres Waldes aus der Bewirtschaftung genommen werden und als Biotope ausgewiesen werden, z.B. durch Übernahme des Alt- und Totholzkonzeptes von ForstBW. Mittelfristig streben wir eine Zertifizierung unseres Waldes nach FSC Kriterien an, auch wenn wir wissen, dass dieses Öko-Label kostenintensiver ist und strengeren Kriterien unterliegt als das aktuelle PEFC Label. Artenvielfalt, nachhaltige Forstwirtschaft und eine langfristig intakte Waldlandschaft muss uns schon heute etwas wert sein!         

ÖPNV

Buchen und die Ortsteile wachsen stetig.

Zu einem attraktiven Wohnumfeld gehört auch ein leistungsfähiger und flächendeckender öffentlicher Nahverkehr. Für Menschen, die auf das Auto bewusst verzichten wollen oder schlicht auf die „Öffentlichen“ angewiesen sind, müssen die Fahrten mit Bus und Bahn zuverlässiger und intelligenter werden.

Wir bekennen uns klar zur Madonnenlandbahn und zum Stadtbus. Bei beiden Verkehrsmitteln setzen wir uns für infrastrukturelle Verbesserungen (Taktung, Anbindungen, Streckenertüchtigung, Ruftaxieinbindung u.v.m.) ein.           

Stärkung und Erhalt der Integrationsstelle

Wir setzen uns dafür ein, dass die Stelle der Integrationsbeauftragten erhalten bleibt und gestärkt wird!

Gelungene Integration ist ein Langzeitprojekt, deswegen ist es uns wichtig, dass die gute Arbeit, die bereits geleistet wird, weiter geht. Hier kann auf vielen Ebenen noch Sinnvolles geleistet werden: Hilfe nicht nur für „Neuankömmlinge“, sondern auch für Spätaussiedler, kranke Mitbürger/-innen und Menschen mit Handicap - eben für alle Buchener, denen es aus den unterschiedlichsten Gründen schwer möglich ist, am Leben unserer Stadt teil zu nehmen. 

Wir stärken die Demokratie

Wir stärken die Demokratie, machen uns für transparente Entscheidungsprozesse stark und arbeiten für den Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung!

In Zeiten von Fakenews und dem Erstarken des politischen rechten Rands wird es immer wichtiger, als Gesellschaft zusammen zu arbeiten, sich zu informieren und fair auszutauschen. Offene und „bunte“ Kommunikation stärkt Toleranz, Solidarität und Mitmenschlichkeit. So wird das Zusammenwachsen von Menschen unterschiedlicher Herkunft, verschiedener Wertehorizonte und Gedanken gefördert. Junioren/-innen und Senioren/-innen sprechen über Erfahrungen und Ideen, alteingesessene Bürger/-innen und "Neue" tauschen sich aus. Menschen unterstützen und motivieren sich, Wege gemeinsam und miteinander anstatt nur nebeneinander zu gehen. Wir möchten einen Beitrag leisten, um unsere Demokratie zu stärken! Deswegen sind uns transparente Entscheidungsprozesse in Gemeinderat und Verwaltung ebenso wichtig wie die Einbindung der Bürger/-innen.

Bio-Musterregion Neckar-Odenwald

Wer kennt ihn nicht, den Anblick von Plastikbechern, leeren Pommestüten und Pizzaschachteln in und rund um Buchen.

Müll ist nicht nur ein entferntes Problem in den Weltmeeren sondern ein gesellschaftliches. Einfach die Mülltüte über den Kopf ziehen, wird besonders auch den uns nachfolgenden Generationen nicht weiterhelfen. Als neu auserwählte Bio-Musterregion wäre es schön, diese tatkräftig mit nachhaltigen Ideen und Konzepten zu füllen.

So könnte die Versorgung von Buchener Kindergärten und Schulen mit Lebensmitteln von regionalen Bio-Erzeugern organisiert und gefördert werden. Das würde die Region stärken, die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen fördern, das Bewusstsein im Umgang mit Nahrungsmitteln schärfen und ganz nebenbei den Müll und Energieverbrauch reduzieren.

Klimaschutz in Buchen

Längst ist der Klimawandel spürbar geworden! Um das Ziel des internationalen Klimaschutzabkommens - die globale Erwärmung auf max. 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen - noch erreichen zu können, spielen auch Entscheidungen in der eigenen Kommune eine große Rolle.

Im Bereich Strom agiert Buchen bereits sehr erfolgreich (mehr als 100% Versorgungsgrad aus erneuerbarer Energie) doch in anderen Bereichen wie Wärme, Biodiversität, Verkehr, etc. besteht noch Ausbaupotenzial.

Wir streben eine Teilnahme am European Energy Award an. Im Rahmen dieses Qualitätsmanagementverfahrens werden nach einer Ist-Analyse die Potenziale im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz erkennbar. Durch einen verbindlichen Maßnahmenplan werden Aktivitäten, Prioritäten, Zuständigkeiten, Zeiträume und Budget festgelegt. Weitere Infos unter: www.european-energy-award.de

Friedwald

Sterben und Trauern ist so individuell wie der Mensch selbst, die Bestattungskultur befindet sich im Wandel. Aus unseren Gesprächen mit Buchenern wissen wir, dass sich viele Mitbürger/-innen einen Bestattungswald wünschen. Diesen Wunsch unterstützen wir!

Unsere Stadt zählt mit einer Stadtwaldfläche von über 3000 Hektar zu den großen privaten Waldbesitzern in Baden-Württemberg, was die Realisierung eines solchen Projektes vielleicht leichter macht. Standortsuche, nötige Gutachten und eine Wirtschaftlichkeitsprüfung wären ein erster Schritt auf dem Weg zu dieser alternativen Form von Trauer und Abschied nehmen. Einen Bestattungswald sehen wir nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Friedhöfen, sondern als Ergänzung.         

Biodiversität

In Zeiten von Flächenversiegelung, intensiver Landwirtschaft und Klimawandel sinkt die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenarten immer weiter. Deshalb wollen wir die Biodiversität auf unseren städtischen Flächen fördern.

Unter anderem sollen diese dafür in einem Grünflächenkataster erfasst werden. Durch Kooperationen mit Landwirten/-innen wollen wir erreichen, dass Buchens Wegränder und Felder wieder kräftiger blühen und vielseitige Habitate für Lebewesen, wie Hecken oder Blühstreifen, entstehen. So können sich in und um Buchen Bienen und andere Insekten, sowie besondere Pflanzenarten wieder wohler fühlen. Auch am Rande städtischer Straßen soll ein sogenanntes Grünstreifenmanagement für mehr natürliche Vielfalt sorgen, da die dort liegenden Freiflächen Lebensraum für viele Blühpflanzen bieten können.

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